Letzte Änderung: 11.07.2007
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INSZENIERUNG 2006

Im Jubiläumsjahr entsteht die
15. Schülerbühnen-Inszenierung

Im Jahr 2006 hat sich die Schülerbühne für das Stück "Nachts sind alle Kater grau" von Jurek Becker und Günter Reisch entschieden. Es wird unter freier Verwendung von Motiven des Lustspiels "Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist inszeniert. In der fünfzehnjährigen Geschichte der Schülerbühne des Vitzthum-Gymnasiums Dresden ist es auch die fünfzehnte Inszenierung.

Die ausgewählte Version des Stücks umfasst ca. 100 Personen. Organisatorisch wie dramaturgisch ist das natürlich kaum zu bewältigen. Es werden daher zehn große Rollen vergeben und die verbleibenden auf ca. 20 Darsteller verteilt.


Bildergalerie: Leseprobe im Herbst 2005


Die intensive Arbeit am Stück hat mit der letzten Probe vor Weihnachten begonnen. Aufgrund der hohen Anzahl an Bewerbern nahmen die Leseproben bis dahin sehr viel Zeit in Anspruch. "Es haben sich sehr viele gute Leute angeboten", sind sich die Regisseure Gerd Häntsch und Dr. Jürgen Klose einig. Die Rollen sind nun besetzt.

Am 3. Februar 2006 lädt die Schülerbühne im Rahmen des "Tages der offenen Tür" zu einer öffentlichen Probe. Eine gute Gelegenheit für alle Interessierten, die einen Blick auf die aktuelle Probenarbeit werfen möchten. Nach den Winterferien bricht die Schülerbühne zum traditionellen mehrtägigen Probenlager in Richtung Oberlausitz auf. Dort entsteht das Grundgerüst des Stückes und die jungen Darstellerinnen und Darsteller erhalten ihre endgültigen Rollen.


Bildergalerie: Probe im Januar 2006


Schon jetzt ist die Vorfreude auf ein spannendes und produktives Probenlager bei allen Mitwirkenden ungebremst. Und auch ein weiterer Ausblick ist lohnenswert: die Fertigstellung der fünfzehnten Schülerbühnen-Inszenierung ist für Herbst 2006 geplant.


Text: Gregor Kühnert
Fotografien: Karl Müller und Gregor Kühnert




PROBENLAGER 28.02.-05.03.2006

Intensiv-kreative Probenlagertage in Waltersdorf

Die jährlich stattfindenden Probenlagertage in Waltersdorf gelten bei der Schülerbühne als Motivationsschub und damit Sprungbrett in die intensive Probenarbeit. Dies hat sich auch im Februar/März des Jahres 2006 wieder bestätigt: Im intensiv-kreativen Arbeitsklima konnten insgesamt 46 Szenen angelegt werden. Diese machen ca. zwei Drittel des aktuellen Stücks "Nachts sind alle Kater grau" aus. Alle Mitwirkenden - insgesamt beteiligten sich 23 Schülerinnen und Schüler am Probenlager - haben sich also wieder mächtig ins Zeug gelegt.

Bereits am Ankunftstag wurde das Bühnenbild entwickelt. So zerschlugen sich schnell die Befürchtungen um die Umsetzbarkeit des Stücks. Nun sollen die Bühnenaufbauten in einer Dresdner Ausbildungswerkstatt gefertigt werden. In einem für die Probenarbeit zusätzlich freigegebenen Raum des Vitzthum-Gymnasiums wird das Bühnenbild dann voraussichtlich im Mai 2006 aufgebaut.


Bildergalerie: Probenlager Februar/März 2006

"Es waren wieder tolle Tage - mit einer tollen Truppe", lautet das Resümee der Schülerbühnen-Leiter Gerd Häntsch und Dr. Jürgen Klose. Und man wird der Jugendherberge Waltersdorf natürlich treu bleiben. Wo sonst gibt es - neben der wunderbaren Arbeitsatmosphäre - so viel Schnee, Spaß und gutes Essen?


Text: Gregor Kühnert
Fotografien: Karl Müller




INSZENIERUNG 2006

Proben im Bühnengerüst

Ein entscheidender Schritt ist getan! Das Bühnengerüst für unsere neue Inszenierung "Nachts sind alle Kater grau" wird am 23.10.2006 zwischen 8 und 10 Uhr im Zimmer 124 des Vitzthum-Gymnasiums eingebaut. Zimmerer-Meister Detlef Kliemt fertigte ein nach unseren Zeichnungen leicht zerlegbares Holzgerüst. Eine intensive Probenarbeit im Originalbild kann nun beginnnen. Die kommende Montagsprobe (30.10.2006) soll allen Mitwirkenden die Gelegenheit geben, die neue Bühnensituation szenisch zu erkunden.


Bildergalerie: Aufbau des Bühnegerüstes

Text: Gerd Häntsch
Fotografien: Marie Athenstaedt




INSZENIERUNG 2006

Zweites Probenlager und Wochenendprobe

Mit dem Wintereinbruch reist die Schülerbühne am 25. Januar 2007 nach Waltersdorf. In diesem zweiten Probenlager werden rund 80 Prozent des Stücks spielerisch angelegt. Die gesamte Mannschaft geht damit einen bedeutenden Schritt in Richtung Premiere. Die Spielintensität der Darsteller und viele szenische Übergänge können in wenigen Tagen deutlich gesteigert werden.

Eine Woche nach den Intensivproben in Waltersdorf steht in Dresden die erste Wochenendprobe auf dem Plan. Nun geht es an die Umsetzung der Abläufe im Originalbühnenbild, auf welches im Probenlager verzichtet werden musste. Während der fünfstündigen Probe schaffen es die Darsteller sogar, die Ergebnisse der Intensivproben noch einmal zu steigern.


Bildergalerie: Wochenendprobe 03.02.2007

Text: Gregor Kühnert, Gerd Häntsch
Fotografien: Gregor Kühnert




INSZENIERUNG 2006

Premiere am 30. März 2007

Ein komplizierter Probenprozess ist abgeschlossen: 30. März 2007, Premiere in der "bühne". Erneut hat sich eine spielstarke Mannschaft versammelt, die die ersten drei Vorstellungen auch logistisch (zahlreiche Umbauten und Positionswechsel) beherrscht.

Bühnenbild, Licht, Kostüme, Aufführungsort und die darstellerische Leistung bilden eine homogene Einheit. Mit der ersten Vorstellung wirken die 30 Akteure auf und hinter der Bühne bereits sehr gut eingespielt. Eine beachtliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass erst im Oktober 2006 mit den Proben im Originalbühnenbild begonnen werden konnte.

Und wie immer steckt der Teufel auch im Detail: In vielen Kurzszenen - der insgesamt ca. 80 Szenen - müssen die Darsteller immer wieder zu ihrem intensiven Spiel finden. "Eine noch nie abverlangte Schwierigkeit", kommentieren die Regisseure Gerd Häntsch und Jürgen Klose. An dieser Stelle wird man sich auch der entscheidenden Rolle des zweiten Probenlagers bewusst, in dem man den Fokus auf die spielerische Entwicklung legte: Es war die notwendige Zäsur für eine erfolgreiche Umsetung des Stücks.


Bildergalerie: Premiere am 30. März 2007

Schließlich konnte in der Endphase der Probenarbeit auch noch eine Technikergruppe zusammengestellt werden, die mit großem Einsatz Licht und Ton auf die Bühne brachte. Besonders zu erwähnen sind an dieser Stelle Maximilian Richter, Johannes Würbel und Tobias Schäfer.

Die Regisseure sind stolz auf die gesamte Truppe, deren Durchhalten und die tolle Produktion, die einen langen Probenprozess erneut erfolgreich abschließt.

Nach der Premiere muss vielen Unterstützern noch einmal gedankt werden: z.B. der Firma Raumausstattung Glück, die kurzfristig ein Bühnenvorhang-Problem löste; den Familien Röder und Schwab für eine wunderbare Premieren-Bewirtung; Alexander Krause, Benjamin Wilhelm, Falk Spielvogel und vielen anderen für Ihre hilfreichen Transporte.

Und es geht weiter: Für Juni 2007 sind weitere drei Aufführungen von "Nachts sind alle Kater grau" angesetzt! Veranstaltungskalender


Text: Gerd Häntsch, Gregor Kühnert
Fotografien: Gregor Kühnert




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